MONATSVERS

Oktober 2017

Und siehe, es sind Letzte, die Erste sein werden, und es sind Erste, die Letzte sein werden.

Lukas 13, 30

Liebe Geschwister und Freunde der Gemeinde,


Wie oft haben wir diese Redensart schon gehört, und auch gedankenlos in den Mund genommen! Aber haben wir eigentlich schon mal darüber nachgedacht woher dieser Spruch kommt? Die meisten Menschen werden sicher nicht wissen, dass diese Worte von Jesus selbst stammen.

Dieses Sprichwort wird oft gebraucht im Sinne von „Wer zuletzt lacht, lacht am Besten“. Es komm nicht allein auf die gegenwärtige oder frühere Bewertung an, sondern wie es am Ende sein wird. Und am Ende wird es genau andersherum sein……..  Man nennt es auch das biblische Umkehrprinzip! Bei Jesus und in der gesamten biblischen Tradition stehen die etablierten Werte, oder eingefahrenen Ordnungen auf dem Kopf. "Die Letzten werden die Ersten sein" - und umgekehrt. Da passiert das womit niemand rechnen konnte.

Es geht hier für jeden Menschen darum, wo er einmal in der Ewigkeit sein wird. Jesus fordert uns auf: “Ringt danach, durch die enge Pforte hineinzugehen!“ Es ist eine Aufforderung an sein auserwähltes Volk, das es keine Selbstverständlichkeit ist, in den Himmel zu kommen. Die frommen Juden die meinten, alleine durch die Einhaltung von Gottes Geboten und seinem Gesetz, oder weil Jesus unter ihnen gelebt und gelehrt hat, reicht aus zu ihrer Rettung. Zu denken „wir sind das reine Volk“, nur für uns ist der Himmel offen, und die unreinen Heiden müssen draußen bleiben, das ist ein Trugschluss! In Joh. 11,25 spricht Jesus: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ Hier weitet Jesus den Blick auf die Heidenmission aus, Menschen aus fremden Völkern werden die Ersten sein! Alles entscheidet sich nur an Jesus! Wer Jesus in seinem Leben als HERRN annimmt und an IHM glaubt der wird den Weg durch die enge Pforte gehen.


Wir Christen sollten trotzdem auch diesen Satz immer als Mahnung sehen! Wir sollten auch nicht überheblich sein und uns so sicher fühlen. Wir können auch in Anfechtung geraten und uns durch die Sünde von Gott entfernen. Dann wenn es zu spät ist stehen wir auch vor der Tür und rufen: „Herr öffne uns! Und er antwortet; „Ich kenne euch nicht. Weicht von mir ihr Übeltäter“. Soweit muss es aber nicht kommen, deshalb ist es umso wichtiger das wir uns durchringen durch die enge Pforte, und den Glaubenskampf aufnehmen, uns täglich von Jesus von unseren Sünden reinigen lassen! Dann erreichen wir auch das Ziel und wir werden den Siegeskranz im Himmel erhalten und das Hochzeitsmahl mit Jesus feiern!    


Es grüßt Euch herzlich verbunden Euer Jürgen Mayerl